01.02.2011

Jusos Schweinfurt für den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft


Ohne besondere Überraschung nahmen die Jusos Schweinfurt/Kitzingen die Nachricht von dem möglichen Leck im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld auf. „Den AKW-Betreiber“, so Julia Firmbach, Kreisrätin und Vorsitzende der Jusos Schweinfurt Land, „geht es nur um hohe Gewinne. Da wird auch mal die Gesundheit der Bevölkerung riskiert.“


Den Juso -Unterbezirksvorsitzenden Johannes Petersen bestärkt der aktuelle Vorfall in seiner Forderung, sofort aus der Atomkraft auszusteigen, statt eine neue Abmachung dazu auszuhandeln. „Die schwarz/gelbe Bundesregierung und die Atomkonzerne haben den Ausstiegsvertrag von Rot/Grün gebrochen. Wir mündigen Bürger dürfen uns nicht zum Narren halten lassen. Alle Atomkraftwerke müssen unverzüglich abgeschaltet werden!“


Diese Meinung teilt auch Katharina Räth, Vorsitzende der Jusos Schweinfurt-Stadt. Außerdem appelliert sie an die CSU-Mitglieder: „Christliche Politik sieht anders aus. Wer noch ein Gewissen besitzt, kann diese Regierungspolitik des Verkaufs von Bürgerinteressen gegen Spendengelder nicht mittragen.“

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