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20.06.2009 

ABSTURZ BEI DER EUROPAWAHL MUSS KONSEQUENZEN HABEN


Wir Jusos Schweinfurt fordern eine schonungslose Analyse des Einbruchs der SPD bei der Europawahl. 20,8 Prozent im Bund und noch viel mehr 12,9 Prozent in Bayern sind ein Debakel für die SPD aus dem Konsequenzen gezogen werden müssen. 

"Es reicht nicht, nur mit einem als ‚modern‘ empfundenen Design und gut klingenden Schlagzeilen auf Stimmenfang zu gehen. Die SPD muss auf Menschen zugehen, ihre Inhalte nicht nur in Schlagworten, sondern ausführlich erläutern. Und sie muss auch erklären, warum es ihr in gut 10 Jahren Regierung nicht gelungen ist, zum Beispiel für Mindestlöhne, für sozialen Ausgleich oder für eine Regulierung der Finanzmärkte zu sorgen", erklärt  Marietta Eder, die schweinfurter Landesvorsitzende der Jusos Bayern.

Die SPD braucht die Debatte darüber, mit welchen Inhalten und mit welchen Personen sie in Zukunft agieren wird. Es nutzt nichts die Verluste bei der Landtags- und Europawahl schönzureden. Stattdessen muss sich die SPD wieder inhaltlich auf ihre sozialen Grundwerte ausrichten.

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